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31.07.2018
Bergsteigen auf Klettersteigen für Anfänger und Fortgeschrittene
Im Kleinwalsertal ist die Auswahl an Tour Möglichkeiten sehr groß. In kurzer Zeit sind Höhen von 2.536 m erreichbar. Doch auch für passionierte Bergsteiger gibt es Touren, die mehrere Tage dauern, mit entsprechenden Möglichkeiten, in einer Hütte zu übernachten.

Für Bergsteiger toll - Klettersteiggehen

Klettersteige bieten Bergerlebnisse und extremes Gelände, ohne mit dem Seil zu klettern. Im ausgehenden 19. Jahrhundert begannen Alpenvereine, die ersten Klettersteige einzurichten. Sie boten oft die einzige Möglichkeit, über das Gebirge auf die andere Seite zu gelangen. Heute sind sie eine tolle Möglichkeit für alle Nicht-Kletterer, extremes Gelände zu erleben. Dabei ist der Weg mit Eisenleitern, Eisenstiften, Seilen, Stahlseilen und Klammern als Trittstufen gesichert. So sind auch schwierigere Routen für Anfänger und Nicht-Kletterer zu bewältigen. In einem Video ist genau erklärt, was alles notwendig ist, und außerdem zeigt es, wie das Klettersteigen funktioniert. Trittsichere Bergsteiger, die selbstverständlich schwindelfrei sind und bereits einiges an Kondition aufgebaut haben, sind immer wieder fasziniert vom Großen Widderstein, dem Walmendingerhorn oder Ifen und dem Gottesackerplateau. Wer es besonders ruhig und einsam mag, besucht das Derratal oder das Duuratal. Die Gipfel dort versprechen ursprüngliche Natur, weil sie weniger begangen werden. Mit ein wenig Glück sind vielleicht sogar ein paar Steinböcke zu sehen, die in den Allgäuer Alpen leben. Natürlich sollte sich hier niemand auf den Weg machen, ohne die richtige Ausstattung, wie beispielsweise wetterfeste Jacken, Wanderschuhe oder einen komfortablen Rucksack, wie sie bei Globetrotter im Onlineshop zu haben sind. Mit renommierten Marken wie z.B. Fjallräven, Jack Wolfskin oder Deuter liegt man auf der sicheren Seite und umgeht ärgerliche Überraschungen beim Bergsteigen.

Der Mindelheimer Klettersteig - etwas für erfahrene Kletterer

Der mäßig schwierige bis schwierige Mindelheimer Klettersteig bietet interessante Kletterpassagen, ruhige Wegstrecken sowie imposante Ausblicke im Wechsel. Startpunkt dieser Tour ist die Fiderepasshütte. Von dort geht es durch ein Geröllfeld bis zur Fiderescharte, wo der eigentliche Klettersteig beginnt. Dort wartet auch schon die erste Herausforderung: eine zehn Meter hohe, überhängende Wand, die mit Trittbügeln und Eisenstiften zu überwinden ist. Das ist die schwierigste Stelle des Klettersteigs, danach wird es allerdings auch nicht langweilig. Es folgen Wegstücke mit schiefen Leitern, einige Meter ungesicherte Kraxelei, Kletterpassagen und Gehwege zum Verschnaufen. Dazwischen warten immer wieder herrliche Ausblicke und imposante Tiefblicke ins Tal. Trotz der geringen Höhe bietet sich ein beeindruckendes Bergpanorama. Kurz vor dem Ausstieg ist noch eine knifflige Stelle zu überwinden. Dabei handelt es sich um eine 20 Meter hohe, fast senkrecht nach unten führende Felsplatte, die mit Eisenstiften überwunden werden kann. Das letzte Stück zur Mindelheimer Hütte ist ein bequemer Weg. Der Rückweg führt über die Hintere Wildenalpe und die Fluchtalpe. Eine genaue Beschreibung des Mindenheimer Klettersteigs findet sich auf der Internetseite des Alpenvereins Mindelheim.

Ein Klettersteig für die gesamte Familie - der Walsersteig

Wer sich zum ersten Mal an einen Klettersteig wagt, sollte sich am besten einer Gruppe oder einem erfahrenen Bergführer anschließen. Wer diesen Klettersteig schafft, erhält als Belohnung einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Berge. Der Klettersteig ist schon für Kinder ab acht Jahren oder 1,40 m Körpergröße zu bewältigen. Je nach Kondition der Teilnehmer sowie nach Alter der Kinder dauert die Tour etwa eine bis anderthalb Stunden. Dabei sollten die Erwachsenen die Kinder stets im Auge behalten und darauf achten, dass diese die Karabiner immer richtig sichern. Dieser Klettersteig ist besonders gut geeignet, um das Klettern an der ?Via Ferrata?, am ?Eisernen Weg?, zu erlernen. Die Seile sind allesamt straff gespannt und die Trittbügel befinden sich in einem guten Zustand. Die Höhe dieses Steigs hält sich in Grenzen, beim Einstieg hilft ein Stahlseil an dicken Felsblöcken vorbei. Am Ende des Weges folgt ein letztes Highlight: die Burmabrücke. Diese Seilbrücke befindet sich kurz vor dem Ziel. Von dort sind es noch wenige Meter bis zum Gipfelkreuz. Der Abstieg ist sehr einfach. Ein Weg schlängelt sich in Serpentinen von der Kanzelwand bis hinunter zur Bergstation der Seilbahn. Von dort geht es in Gondeln ins Tal zurück. Weitere Informationen für einen abwechslungsreichen Aufenthalt im Kleinwalsertal hält das Fremdenverkehrsamt bereit.

 

Pixabay © Hans (CC0 Creative Commons)

Pixabay © equinoxe (CC0 Creative Commons)

 
 
 
 
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